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Liebe Age Attraction Freunde,

in unserem Age Attraction News I Blog möchten wir Euch interessante News und ausgewählte Themen rund um aktuelle Beauty-Trends vorstellen. Dabei wollen wir Euch in erster Linie noch mehr Hintergründiges, Interessantes und natürlich auch Unterhaltsames rund um unsere Firma und unsere Produkte vorstellen. Hier verrate ich Euch viele Beauty-Tipps oder gebe Euch zu wichtigen Fragen oder auch kontrovers diskutierten Themen meine persönliche Meinung auf. 

Viel Spaß beim Lesen - bitte kontaktiert mich jederzeit gerne für Fragen oder Anregungen zu einzelnen Beiträgen. 

Eure, Alexandra-Kopold Schütz
09August

Peptide: Anti-Aging nach dem Vorbild der Natur

Peptide: Peptide - die wahren Superstars in der Kosmetik

Peptide 350

Altern bedeutet, dass das Netz aus elastischen und kollagenen Fasern aufgrund teilungsfauler Zellen und jahrelangem Beschuss mit freien Radikalen immer mehr schlapp macht. Um das Ganze wieder rückgängig machen zu können, wäre eine Initialzündung notwendig.

Peptiden, als das Non-Plus-Ultra im Kampf gegen die Hautalterung, wird ein derartiges Potential zugesprochen. Sie sollen Falten und andere Alterungserscheinungen der Haut wegzaubern, sie wieder straffen und festigen. 

Da Peptide naturgemäß überall in unserem Körper vorhanden sind und natürliche oder naturidentische Stoffe bekanntlich sehr gut verträglich sind, scheint die Lösung für ewige Jugend gefunden. Womit haben wir es bei diesen Wirkstoffen zu tun und was bewirken sie ? Sind sie wirklich so gut wie die Fachwelt sagt ?

Was sind Peptide?

Grundsätzlich sind Peptide kleine Eiweiße (Proteine), die aus wenigen (Oligopeptide) bis vielen (Polypeptide) Aminosäuren bestehen. Sie haben verschiedenste Funktionen im Körper, je nachdem, wie sie zusammengesetzt und in welchem Bereich sie aktiv sind. 

Ihr Vorteil gegenüber den Proteinen ist der, dass sie viel kleiner sind und daher die äußeren Hautschichten besser durchdringen können müssten, um an ihren tatsächlichen Wirkort zu gelangen. Und der liegt tief. Besonders die kleineren Oligopeptide rücken dabei immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Ist die erste Aminosäure auch noch mit einer Fettsäure verknüpft, können die Penetrationseigenschaften sogar noch weiter verbessert werden.

Großer Vorteil der Peptide: Sie sind sehr gut verträglich und für alle Hauttypen geeignet. Anstelle zu schwächen, stärken sie die Hautbarriere. Insgesamt prädestinieren all diese Eigenschaften die kleinen Eiweiße als perfekte Wirkstoffe in der Hautpflege. [3]

So wirken Peptide

De facto kann man nicht von den Peptiden sprechen, die dies und das bewirken. Es gibt so viele unterschiedliche, dass man jedes einzelne von ihnen spezifizieren muss. So werden die Peptide ihrer Funktion nach in Klassen eingeteilt. Beispiele:
  • Neuropeptide entspannen die Muskeln (z.B. Acetyl-Hexapeptid (Argireline))
  • Matrikine stimulieren die Kollagensynthese (z.B. Palmitoyl-Pentapeptid)
  • Antidiuretische Hormone fördern die Bildung von Aquaporinen, die den Durchfluss von Wasser durch die Membrane erleichtern
  • Wachstumsfaktoren aktivieren die Zellteilung und -wanderung [2]
Doch damit ist es noch lange nicht getan. Peptide können auch: 
  • als Botenstoffe Informationen in physiologische Funktionen wandeln
  • Entzündungen hemmen
  • gegen Bakterien und Pilze wirken
  • die Zellregeneration, -vitalität, -erneuerung und das -wachstum anregen
  • freie Radikale abfangen (Antioxidantien, wie z.B. Dimerpeptide, Gluthation)
  • die Sauerstoffaufnahme und Feuchtigkeitsspeicherfähigkeit der Haut erhöhen (z.B. Poly-γ-Glutaminsäure)
  • den Haarwuchs ankurbeln und kahle Stellen wieder zum Wachstum anregen u.v.m.
Im Bereich der Anti-Aging-Kosmetik können z.B. die Peptide Palmitoyl Pentapeptide-4, Dipeptide Diaminobutyroyl und Benzylamide Diacetate die Faltentiefe und -breite signifikant verringern und die Haut geschmeidig und elastisch machen. 

Allerdings hält die Wirkung nur solange an, wie das peptidhaltige Produkt angewendet wird. Unterbricht man die Pflegeroutine, stellt sich nach und nach der ursprüngliche Zustand der Haut wieder her. Für ein anhaltendes Ergebnis ist eine regelmäßige und kontinuierliche Anwendung also unbedingt notwendig. Das gilt insbesondere für die Stoffe, die an der Oberfläche der Haut wirken sowie die neuromuskulären Peptide.

Herstellung und Verwendung

Meist werden die Peptide biotechnologisch hergestellt, moduliert und in Form von Cosmeceuticals (hocheffektive Wirkstoffkosmetik mit biologischer Aktivität) vertrieben. Auch natürliche (wie Thymus- oder Colostrum-Peptide) oder naturidentische Peptide können in Hautpflegemitteln enthalten sein. Aber nur diejenigen, die technologisch mit einem Carrier (Trägersystem) gekoppelt werden, entgehen den hauteigenen Abwehrmechanismen und können tatsächlich in die spezifischen Hautschichten gelangen, wo sie ihre Wirkung entfalten können. Achtung: Hier sparen sich die Hersteller gerne die Carrier, so dass die Peptide die versprochene Wirkung gar nicht erfüllen können. Wir haben die von uns verwendeten Peptide meist aufwändig liposomal verkapselt. 

Neben dem passenden Wirkstoff ist auch die Wirkstoffkonzentration ausschlaggebend für den zu erzielenden Effekt. Hält sich der Kosmetik-Hersteller nicht an die empfohlene Konzentration, geht der Anti-Aging-Effekt schenll gegen Null. Leider werden Peptide oftmals nur in geringsten Dosierungen eingesetzt um sie ausloben zu können. Peptide sind mit die teuersten Kosmetikrohstoffe die man erwerben kann. 

In der Idealkonstellation werden Peptide noch mit weiteren wertvollen Inhaltsstoffen (wie Vitamin A, C, E, Pro-Vitamin B5, Hyaluronsäure u.ä.) kombiniert. 

Ist die Wirksamkeit bewiesen?

Die Entdeckung der Peptide als Super-Anti-Aging-Wirkstoff ist noch relativ neu, daher stehen klinische (Langzeit-)studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit einiger Substanzen noch aus. 

Die Ergebnisse aus in-vitro-Studien (in Zellkulturen) und wenigen Studien am Menschen sind jedoch schon sehr vielversprechend. 

Dass Collagenbooster, wie Palmitoyl Pentapeptide-4 oder Matrixyl Synthe 6, tatsächlich zur Bildung neuen Kollagens führen und gealterte oder geschädigte Zellen wieder neu aufbauen (d.h. Faltentiefe und -breite verringern), konnte jedoch bereits klinisch bewiesen werden. Laut Studienergebnissen können sie Fältchen innerhalb von 8 Wochen um 30% bis zu 100% reduzieren. Auch Argireline hat sich in Studien am Menschen als wirksam erwiesen. Innerhalb von 30 Tagen konnte es nachweislich die Faltentiefe um bis zu 30% reduzieren, ohne das giftige Potential von Botox aufzuweisen [Studie]

Peptide und Vitamine ist die wohl beste Kombination für eine effektive Hautverjüngung


Magic Wrinkle Stop: Lifting mit Express-Effekt
 
Eine glatte, ebenmäßige Haut gilt in unseren Breiten als untrügliches Zeichen von Vitalität, jugendlicher Schönheit und Wohlstand. Doch allzu oft kämpft unsere Haut mit einem aufreibenden Leben, Stress und ungünstigen Ernährungsgewohnheiten sowie dem fortschreitenden Alterungsprozess. Mit den Jahren wird die Gesichtshaut immer faltiger und grauer, die Spannkraft, Elastizität und das Regenerationsvermögen lassen zunehmend nach.
 
Unser Magic Wrinkle Stop Anti-Falten Fluid verhilft der Haut im Eiltempo zu neuer Kraft und einem glatten und harmonischen Finish voller Ausstrahlung. Dazu haben wir die besten Wirkstoffe aus der Natur in einem Tiegel vereint.
 
Parakresse und co. für eine jugendliche Haut
 
Um der Haut ein Stück ihrer Jugendlichkeit zurück zu schenken, ist unser Magic Wrinkle Stop Elixier mit besonders innovativen und schnell wirkenden Inhaltsstoffen angereichert. Sie sind in der Lage, die Haut sichtbar und anhaltend zu glätten und zu straffen. Dabei wirken Parakresse, Hyaluronsäure und Peptide genau dort, wo die Falten und Fältchen entstehen – in der Tiefe der Haut.
 
Jeder einzelne der Inhaltsstoffe erfüllt eine spezifische Aufgabe, die insgesamt synergistisch wirken. Alles in allem ergibt sich ein hochpotentes Mittel, das die Zeichen der Zeit umkehrt.
 
Der Parakresse-Extrakt (Acmelle Oleracea Extract)
 
Die Parakresse wird auch gerne als das pflanzliche Botox bezeichnet. Der darin enthaltene Wirkstoff Spilanthol dringt tief in die Haut ein und entspannt die Gesichtsmuskeln. Dadurch werden Mimikfältchen sanft gemildert. Zusätzlich wirkt die Parakresse positiv auf das Kollagennetz in der Haut. Bei regelmäßiger Anwendung sieht die Haut insgesamt deutliche erholter und glatter aus.
 
Leistungsstarke Peptide (Palmitoyl Tripeptide-5/7)
 
Palmitoyl Tripeptide- 5/7 sind neuartige Peptide mit einer sehr starken Anti-Falten-Wirkung. Diese Peptide können tief in die Haut eindringen und die Neubildung von Kollagen stimulieren. Kollagen wiederum ist ein Eiweiß mit hoher Zugfestigkeit, aber geringer Dehnbarkeit. Es verleiht der Haut Struktur und Festigkeit. So wird die Zellerneuerung und Regenerationsfähigkeit der Haut stimuliert, die Faltentiefe reduziert.


Peptide - die geheimen Superstars in unserer Kosmetikline

Leistungsstarke Peptide sind verantwortlich für die Straffung der Haut, stimulieren die Neubildung von Kollagen.

Wir haben Peptide in hohen Einsatzkonzentrationen in unseren Produkten Youth Wonder, Magic Wrinkle Stop, Youthing Elixir, Miracle Mask, Youngernizer Vitamincreme, Hyaluron sowie in unserer Diamond Dream Creme enthalten. 

Mit einer regelmäßigen Anwendung unserer beiden Seren, Youth Wonder oder Magic Wrinkle Stop, auf dem gesamten Gesicht und Dekolleté (auch zu Hause) kann eine Faltenreduktion und Hautregeneration erzielt werden. Diese beiden Seren versorgen die Haut mit einer frühlingsfrischen Feuchtigkeit!

Falls Ihr Fragen habt stehen unsere Fach-Kosmetikerinnnen und wir Euch wie immer gern zur Verfügung.


Eure Alexandra
 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

06April

Wimpernseren

Wimpernseren Mystic Lashes – mit und ohne Prostaglandine

Wimpern Serum Mystic lashes BlogWimpernseren für einen sinnlichen Augenausdruck

Natürlich lange und dichte Wimpern, die die Augen wie ein Vorhang umschmeicheln, sind einfach traumhaft schön. Sie setzen unseren Blick ausdrucksstark in Szene, öffnen die Augen und verleihen ihnen eine geheimnisvolle, atemberaubende Dramatik, Sinnlichkeit und Tiefe, als läge dahinter ein Meer von Versprechungen.

Leider aber sind wir nicht alle von Natur aus mit solchen Wimpern ausgestattet, auch wenn wir es uns noch so sehr wünschten. Aber die Zeiten, in denen wir Frauen bereit sind, uns derart künstlich aufzuputschen, dass uns morgens im Spiegel ein völlig fremder Mensch entgegenblickt, sind ebenfalls schon längst vorbei.

Wir wollen Glamour, aber auf natürliche Art und Weise, authentische Schönheit die bleibt und nicht verrutscht oder verschmiert. Klebewimpern und tonnenweise Mascara bis hin zu Fliegenbeinen sind out und – nebenbei bemerkt – auch nicht wirklich schön. 

Schön dagegen wäre es, wenn es etwas gäbe, das unsere Wimpern ganz unkompliziert und quasi auf natürliche Art in die Unendlichkeit wachsen lässt, ohne dass wir selbst viel dazu tun müssen. Ein Produkt, das Mascara & co einfach überflüssig macht und uns trotzdem diesen besonderen, zauberhaften „Augenblick“ schenkt.

Wachstums- und Pflegeseren

Der einzige Weg, um den Wimpern eine natürliche, attraktive Länge, Dichte und Glanz zu verleihen, ist die Haarfollikel zum Wachstum anzuregen. 

Der Trick sind Wimpernwachstumsseren. Sie sind schon länger auf dem Markt, manche mehr, manche weniger wirksam. Mittlerweile schießen die Angebote wie Pilze aus dem Boden und die Preismarge treibt uns nicht selten die Tränen in die Augen. 

Nutzerbewertungen ein- und desselben Produktes können von „superklasse“ bis „gar nicht wirksam“ reichen, während die Verträglichkeit der Inhaltsstoffe für den Laien kaum nachzuvollziehen ist. Dazu kommen noch jede Menge Pflegeseren, die den Eindruck erwecken, die Wimpern wachsen zu lassen, aber eben nur Pflegestoffe beinhalten und entsprechend weniger wirksam, dafür aber günstiger sind. Alles sehr verwirrend! Und letztendlich bleibt die Unsicherheit, ob es nicht gefährlich ist, so nahe am Auge dubiöse Chemiecocktails aufzuträufeln. 

Wir kennen und respektieren diese Zweifel und haben lange darüber nachgedacht, wie wir ein Serum anbieten können, dass nur die besten, möglichst natürlichen Inhaltsstoffe enthält, für normale, aber auch empfindliche Augen geeignet ist und trotzdem maximale Wirkkraft verspricht. Wir wollten Transparenz und gute Verträglichkeit der Rohstoffe und einen fairen Preis für Jedermann. 

Herausgekommen sind 2 Seren, eines mit Prostaglandinen (Mystic Lashes+ Serum) und eines ohne (Mystic Lashes sensitiv Serum).

MysticLashes für ein märchenhaftes Wimpernwachstum

Unsere Wachstumsseren unterstützen ausschließlich die natürlichen Funktionen der Haut und Hautanhängsel, verlängern dabei aber die Wachstumsphase der Wimpern von den üblichen 2 bis auf mindestens 6 Monate. Gut gepflegt und maximal genährt wachsen sie dadurch etwa 50% länger als unter normalen Umständen. Dabei werden die Wimpern feste in der Haut verankert und fallen nicht mehr so leicht aus. Außerdem dunkeln sie ein wenig nach, indem ihre Pigmentierung, auf ebenfalls ganz natürliche Art, verstärkt wird. 

Beide Seren (+ und sensitiv) enthalten einen komplexen Mix aus gut verträglichen, wachstumssteigernden-, feuchtigkeits- und nährstoffspendenden Inhaltsstoffen. Dazu gehören Prostaglandin-Analoga bzw. ein nachgewiesenerweise wirksamer Proteinkomplex, Pflege- und zellerneuernde Stoffe, wie z.B. Hyaluronsäure, Antioxidantien, Koffein, Panthenol, Biotin und haarstärkende Stoffe, wie Aminosäuren und Peptide.

Einziger Unterschied zwischen den beiden Seren ist, dass die sensitiv-Variante aufgrund des Verzichts auf Prostaglandine etwas länger braucht und zweimal täglich angewendet werden sollte, um das Wimpernwachstum zu stimulieren. Für empfindliche Haut, die auf Prostaglandine mit Irritationen reagiert und auch für Kontaktlinsenträger/innen könnte aber dieses Serum geeigneter sein. 

Können wir einen Erfolg garantieren?

Erfahrungsgemäß ist es tatsächlich so, dass bei keinem einzigen aller angebotenen Wimpernseren ein Erfolg garantiert werden kann. Auch andere Hersteller können das nicht. Dazu sind wir Menschen bzw. unsere Organismen einfach zu individuell.  

Wir garantieren aber, dass wir all unser Wissen, die neuesten Forschungserkenntnisse und vor allem nur die besten Inhaltsstoffe in diese Produkte gesteckt haben. Und unser Verantwortungsgefühl macht es zur Ehrensache, dass wir keinerlei Stoffe verwendet haben, die den Augen wissentlich schaden könnten.

Alles in allem glauben wir feste daran, dass unsere Seren ganz wunderbare Ergebnisse erzielen können und freuen uns über jede/n, die/den wir mit unserer Begeisterung anstecken können.

Falls Ihr Fragen habt stehen unsere Fach-Kosmetikerinnnen und wir Euch wie immer gern zur Verfügung.


Eure Alexandra
 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Wimpern

04März

Sonnenschutz ja, aber richtig

Gesunder Hautschutz ohne chemische Sonnenfilter

Sonnenschutz 24 02 4Die Sonne - mehr Lebensenergie als gefährliche Strahlung

Eisige Kälte bei -20 Grad, endlich ein paar Sonnenstrahlen - da erreichen uns schon die ersten Warnhinweise im Jahr von Dermatologen zu den „gefährlichen Sonnenstrahlen und dem Risiko vor Hautkrebs vor dem wir uns mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor auch in der Tagescreme schützen sollen“. Reine Panikmache - warum es wichtig ist gerade jetzt die Sonne in vollen Zügen zu genießen und auf chemischen Sonnenschutz zu verzichten erfahrt ihr hier.

Unsere Sonnenenergie sorgt für Leben

Nach den langen Wintertagen sehnen wir uns nicht umsonst so sehr nach Sonne. Unser Körper, unsere Sinne und auch die Seele brauchen die Sonne, damit wir uns wohlfühlen und gesund bleiben. Sie liefert uns lebenswichtiges Vitamin D (angeregt durch UV-B-Strahlen), kurbelt das Immunsystem und den Stoffwechsel an und steuert den Tag-Nacht-Rhythmus und die Bildung von Endorphinen, die uns glücklich machen. Wir sind wacher, aktiver, leistungsstärker und irgendwie ausgewogener als in der dunklen Jahreszeit, während wir in den Herbst- und Wintermonaten eher an Infektionen und Depressionen erkranken.

Eine intakte Hautbarriere ist Grundvoraussetzung für Sonnenschutz 

Bevor wir zum Sonnenschutz selbst kommen, müssen wir als ERSTES unsere eigene Hautschutzfunktion betrachten und ggf. in Ordnung bringen. Untersuchungen zufolge haben ca. zwei Drittel der Erwachsenen eine gestörte Hautbarriere. Die Ursachen hierfür sind recht vielfältig, etwa Umwelteinflüsse, falsche/minderwertige kosmetische Reinigungs- und Hautpflegeprodukte, aber auch die vor allem bei Ärzten beliebten Hautabtragungen, Mikroverletzungen durch Needlings oder medizinische Laser, IPLs, medizinische Fruchtsäuren sowie Hauterhitzungen durch Thermage und Radiofrequenz können dazu beitragen.

Das Problem: Ist die Hautbarriere gestört, reduziert sich nicht nur die Schutzfunktion von UV-Filtern etwa in Sonnenschutzcremes, es besteht vor allem die Gefahr, dass chemische Filterbestandteile stärker in die Haut eindringen und somit der Haut und unserer Gesundheit insgesamt mehr schaden als nutzen.

Gerade in den nächsten 6 Wochen ist ein gute Zeit mit unseren pflegenden Cosmeceuticals eine intakte Hautbarriere aufzubauen und zu reparieren.

Wenn falscher Sonnenschutz selbst zum Problem wird

Dass ein Zuviel an Sonne die vorzeitige Hautalterung beschleunigt ist ja hinlänglich bekannt. Aber sind es denn wirklich die „bösen“ Sonnenstrahlen die unweigerlich die Gefahr von Hautkrebs heraufbeschwören ? Untersuchungen bestätigen diesen Zusammenhang eher nicht.

Ein recht lesenswerter Artikel von Prof. Dr. Spitz „Das Märchen von der bösen, Unheil bringenden Sonne“ siehe Link unten 1) zeigt, dass der vermehrte Einsatz von Sonnenschutzmittel den bösartigen schwarzen Hautkrebs nicht verhindern konnte. Da darf man sich ja schon etwas wundern?

Demnach handelt es sich laut der aufgeführten Statistiken bei der starken Zunahme aller Krebserscheinungen in den letzten Jahren hauptsächlich um bestimmte Frühformen von Entartungen, also deutlich weniger gefährliche Vorstufen.

Dabei zeigen weiteren Studien, dass die Erscheinung der malignen (bösartigen) Krebsform gar nicht im Zusammenhang mit der erhöhten Sonnenexposition steht - das Gegenteil scheint der Fall zu sein. In einer schwedische Studie aus dem Jahr 2014 (Journal of Internal Medicine) stellten Forscher bei 30.000 Frauen über einen Zeitraum von 20 Jahren fest, dass die Frauen, die sich am wenigsten in der Sonne aufhielten, ein erhöhtes Risiko für Melanome aufwiesen und doppelt so häufig an irgendeiner Krebserkrankung verstarben wie Frauen, die sich häufiger in der Sonne aufhielten.

Auch eine Studie der US- Navi kommt zu einem ähnlichen Ergebnis (siehe Artikel Prof. Dr. Spitz).

Wer verursacht denn nun was ?

Die Bestimmung der Ursächlichkeit der Frühformen von Krebs ist schon etas schwieriger. Der Sonne den schwarzen Peter zuzuschieben ist einfach, plumpe Panikmache und Werbung mit der Angst sind ja bekannte Verkaufstrategien. Zum Glück mehren sich die Stimmen kritischer Dermatologen und Gesundheitsexperten, die die Ursächlichkeit der zunehmenden Frühformen von Hautkrebs nicht mehr alleine der intensiven Sonnenstrahlung zuschreiben wollen. 

Vielmehr gesehen wird, dass hier immer mehrere Dinge zusammen ein Rolle spielen - einmal die Inhaltsstoffe selbst, vor allem deren Interaktivität mit der Sonnenstrahlung und mit anderen Substanzen, der eigene Hautschutz, die Ernährung als Gesundheitsprävention wie speziell das Vitamin D. Auch die vielen Hautscreenings jedweder Hautveränderung sind ein Thema. 

Gleichsam unseriös wäre es natürlich, einzelne Filter-Inhaltsstoffe sofort unter Generalverdacht zu stellen und als krebsauslösend zu bezeichnen.

Gesundheitsexperten sehen die Nachteile aus einer verminderten Gesundheitsprävention, wie etwas ein Mangel an Vitamin D, mittlerweile aber mindestens genauso hoch, wie die Risiken aus der UV-Sonnenstrahlung - dieser Auffassung wollen wir uns durchaus anschließen. 

Bezogen auf die Pflegeprodukte würden wir dazu raten, Produkte mit Inhaltsstoffen zu vermeiden die ein latent höheres Risiko beinhalten, durch die Haut und damit in unseren Körper zu dringen in Folge dessen sie das Immunsystem oder wichtige Zellabläufe schädigen können. 

Im Fokus stehen hier vor allem chemische Lichtschutzfaktoren und Nanoformulierungen.

Wie wirken chemische Sonnenschutzfilter ?

Die chemischen UV-Filter funktionieren so, dass sie die Lichtenergie der Sonne in Wärmeenergie und Infrarotstrahlen umwandeln. Während bei früheren Filtern meist nur das energiereichere UV-B Spektrum abgefangen wurde, konnte die gefährliche UV-A Strahlung weiterhin in die Haut dringen. Modernere UV-Filter decken mittlerweile das breitere UV-B und UV-A Strahlenspektrum meist recht gut ab.

Der UV-Schutz ist aber nie perfekt: Ein bekanntes Problem besteht im Wirkungsverlust bestimmter Filterkombinationen, in der Photostabilität sowie in der Wechselwirkung gerade auch mit anderen Stoffen wie insbesondere mit der Sonneneinstrahlung selbst.

Ist die Hautbarriere dann noch gestört oder beschädigt, können Moleküle bis in den Körper wandern. Einige chemische Filter wirken erst nach einer gewissen Latenzzeit, sind dafür aber sehr reaktionsfreudig, sie reagieren etwa zu neue Molekülverbindungen, die Allergien auslösen und Enzyme angreifen können. 

Außerdem wird ihnen nachgesagt, dass einige von ihnen östrogenartig wirken und dementsprechend Krankheiten, wie Fruchtbarkeitsstörungen, Fettleibigkeit und Brustkrebs auslösen können. Auch in der Muttermilch sind sie nachweisbar. Für die Anwender zusätzlich nachteilig ist, dass sich einige chemische Filter unter dem Einfluss von Sonnenlicht zersetzen. Sie müssen aufgrund dessen nicht nur immer wieder nachgecremt werden, sondern erzeugen auch freie Radikale, die zellschädigend wirken. Zusätzlich bleibt aufgrund der Diffusion der Filter in die Haut der Schutz der oberen Hautschicht außen vor. 

Eine bessere Wahl: mineralische / physikalische Filter

Mineralische Filter sind winzige Partikel die sich in dünner Schicht auf die Haut legen und die Strahlung hauptsächlich durch Reflexion abwehren, sie wirken wie „Spiegel“ die die Strahlen somit erst gar nicht in die Haut vordringen lassen. Der Vorteil ist, dass sie sofort wirken und die Haut vor Verbrennungen schützen können. Sie sind in sich stabil, zerfallen nicht unter Lichteinfluss und reagieren nicht mit der Haut, lösen also auch keine allergischen Reaktionen aus.

Die beliebtesten und sichersten mineralischen UV-Filter sind aktuell das Zinkoxid und Titandioxid. Beide Stoffe sind in der EU-Kosmetikverordnung (Anlage VI) auch in der Nanogröße als UV-Filter zugelassen (insgesamt sind es ca. 30 Inhaltsstoffe). Das mineralische Titandioxid schützt vor kurzwelligen UV-B Strahlen wie auch UV-A, in der Kombination mit Zinkoxid (schützt vor UV-A und UV-C) stellt eine recht guten UV-Filter im Breitbandspektrum dar.

Die UV-Sonnenschutzfilter Titandioxid und Zinkoxid haben wir auch in unserem Mineralpuder in der Non-Nano-Größe wie sie auch nicht in die Haut eindringen. 

In den Cremes steigt mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) auch der „Weißeleffekt“ der Partikel auf der Haut, was bei Filtern von 20 und mehr für die Anwender eine unschöne Einbuße im Anwendungskomfort wäre. Die Industrie hat darauf reagiert und Nano-Partikel entwickelt, die weniger weißeln, aber eben auch andere Nachteile mit sich bringen

Was empfehlen wir zum Schutz gesunder Haut ?

Wir brauchen die Sonne wie die Luft zum Atmen. Selbst die wenigen Stunden, die wir i.d.R. in der dunklen Jahreszeit an der frischen Luft verbringen, sind Balsam für die Haut und wichtig für Funktion und Aufbau des Organismus`.  

> Erstes Ziel muss immer eine intakte Hautbarriere sein. Gerade in Zeiten moderater Sonneneinstrahlung - also im Herbst, Winter und Frühjahr können wir die Hautbarriere mit gut formulierten, vitaminreichen Produkten auch zusammen mit pflegenden Ölen ideal aufbauen und in Takt bringen, wie auch den oxidativen Eigenschutz der Haut und die Bildung von Melanin stärken. 

Ein zusätzlicher Sonnenschutzfilter in der Tagespflege ist zu dieser Zeit nicht oder kaum erforderlich, und gar eher kontraproduktiv denn er behindert das schnelle Auftanken unseres wichtigen VIT-D-Speichers durch die Sonne.

> Eins der größten Probleme beim künstlichen Lichtschutz ist, dass gerade die gut funktionierenden UV-B-Filter die lebenswichtige Vitamin D3- Bildung blockieren, welches sich durch das teilweise weiter eindringende UV-A gar noch weiter reduziert. Vitamin D ist ein wichtiges Hormon, es nimmt wichtige Funktionen unseres Immunsystems wie auch beim Aufbau und Erhalt unserer Knochen ein, aber auch zum Schutz vor diversen Krebserkrankungen, u.a. Hautkrebs. Laut Zahlen des Robert Koch Instituts leidet ein Großteil der Bevölkerung an Vitamin-D Mangel (siehe u.a. Artikel Prof. Spitz).

> Der antioxidative Eigenschutz lässt sich zudem durch die Aufnahme von Haut- und Mikronährstoffen verbessern, wie etwa durch den Zusatz von Vitamin A-C-E, Beta-Carotin, Zink, Selen, Co-Enzym Q10, Aminosäuren, Eisen und Folsäure und natürlichen Antioxidantien. 

Unsere Nahrungsergänzung liefert bei Bedarf alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Nährstoff-Komplexe.

> Unser gut deckendes Mineral-Make-Up enthält die mineralischen Lichtschutz-Komponenten Titaniumdioxid und Zinkoxid im Nicht-Nano-Bereich zur Abwehr und Reflektion von Sonnenstrahlen. Der Mineralpuder wird über die Tagespflege (ohne Sonnenschutz) nach individuellen Bedürfnissen aufgetragen. 

> Einen kleinen (bitte dies beachten) natürlichen UV-Schutz liefern auch naturbelassene Öle ohne die Aufnahme von Vitamin D zu behindern oder die Poren zu verstopfen - sie wirken antioxidativ, pflegen die Haut mit Fettsäuren und Vitaminen, regenerieren die Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit.

> Hohe Lichtschutzfaktoren werden typischerweise nach ästhetischen Behandlungen wie dem Einsatz von Vitamin A, einer Fruchtsäurebehandlung oder ablativen Verfahren wie Needlings, medizinische Laser und der Dermabrasion empfohlen. In der Wirkkombination mit Sonnenschutzmittel ist gerade aber das Vitamin A unter der Sonneneinstrahlung besonders gefährlich. Bei Fruchtsäure-Peelings kommt es auf die Formulierung an. Modernere Peelings wie unser BHA- Peeling erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut nicht, sondern mindern die Lichtsensibilität durch die gleichzeitig antioxidative Wirkung indem es selbst UV- Strahlen absorbieren kann. Ablative Verfahren sollten aus unserer Sicht wenn überhaupt, ohnehin nur mäßig angewandt werden.

Und wie war das noch mit der Hautalterung?

Sonnenschutz ist vor allem eine Frage der richtigen Dosis. Unsere Haut braucht vor allem einen angemessenen Schutz gegen Sonnenbrand bei intensiver Sonnenbestrahlung.

Die kurzzeitige Sonnenexposition auch ohne Sonnenschutz ist weder schädlich noch lässt sie uns frühzeitig altern, sie lässt uns sogar eher jünger, frischer und mit einem gesünderen Hautteint  aussehen - anstatt fahl, gebleicht und blass. 

Nicht erst aus der Lasertherapie und Photorejuvenation wissen wir, dass unser Organismus relativ gut auf die Lichtenergie im Positiven reagiert und die Photonen-Energie wie sie im Licht vorkommt gut verwerten kann.

Ein fataler Trugschluss dürfte sein, wenn man glaubt mit hohem Sonnenschutz die Sonne genießen zu können und dabei geschmeidig, jung und faltenlos zu bleiben. Das dürfte dann wohl die Zeit zeigen - aber zum Glück wartet ja schon die nächste Anti-Falten-Behandlung oder Spritze.

Das Grundproblem bei den chemischen Filtern ist, dass die UV-B Filter gegen die energiereicheren UV-B Strahlen in aller Regel gut schützen, also gegen Sonnenbrand und die Schädigung der Hautzellen, die UV-A-Filter gegen die tiefer eindringende Strahlung - die damit verantwortlich sind für Sonnenallergien, einer frühzeitigen Hautalterung, Altersflecken und dem Risiko von Hautkrebs - meist nicht ganz so optimal ausgestattet sind, was z.T. auch an der rechtlichen Normierung liegt.

Mit der Filterung der UVB- Filter wird unser natürliches „Alarmsystem“ - die Hautrötung - quasi blockiert und wir bleiben länger in der Sonne, und dabei der gefährlicheren tiefergehende UV-A-Strahlung ausgesetzt.

Ein weiterer Grund ist, dass die Radikalkonzentration in der Haut sich nicht auf das Strahlenspektrum im UV- Bereich - also dem Sonnenschutz selbst - begrenzen lässt, sondern in erheblichen Mengen auch im sichtbaren und infraroten Bereich gebildet wird (vgl. Prof. Lademann, Charité Berlin).

Unsere Empfehlung: Achtet auf den Sonnengenuss am Besten durch sinnvolles Verhalten, wie etwa der Sonnengenuss am Abend.

Vom übertriebene Sonnenschutz mit chemischen Schutzfaktoren würden wir abraten, gerade bei der irritierten Hautbarriere können sie die Haut unseren Organismus und das Immunsystem zusätzlich belasten.

Die unnötige tägliche Behandlung mit künstlichen Lichtschutzfaktoren in der Tagescreme macht unsere Haut sogar noch empfindlicher gegenüber Sonnenstrahlen. Der Grund hierfür ist, dass chemische Sonnenschutzpartikel stärker untereinander oder auch mit der Sonnenstrahlung reagieren können, auch in die Haut eindringen und ihre hautirritierende und negative Wirkung entfalten können.

Und zu guter Letzt:

Keine unnötige Panikmache vor Krebs. In kalten Wintertagen und Monaten brauchen wir kaum einen Sonnenschutz. Es gibt mittlerweile ein paar recht gute Wetterdienste, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfR) den sog. UV-Index für jeden Ort auch im Tagesablauf herausgeben. 

Ideal ist es unseres Erachtens, ohne chemischen Sonnenschutz, aber mit einer gesunden und gestärkten Haut sowie einem mineralischen Schutz sich je nach Hauttyp innerhalb dieser Empfehlungen zu bewegen - also gesunde Haut ohne chemische Risikofaktoren.

Addendum: Problematische chemische Sonnenschutzfilter ? 

Nachfolgende chemische Filter stehen im Verdacht die Haut zu durchdringen, sind  potentiell allergen und stoffwechselbeeinflussend. Häufig eingesetzte chemische Filter sind:

·         Benzophenone-3 (Oxybenzon)

·         Benzophenone-4

·         Benzophenone-5

·         4-Methylbenzylidene Camphor

·         Homosalate

·         Octocrylene

·         Octyl Methoxycinnamate

·         Ethylhexyl Dimethyl PABA

·         Isoamyl Methoxycinnamate

Zu dem Beispiel der Chemikalie Oxybenzone haben in den USA jetzt die U.S. Centers for Disease Control (CDC) und deren Environmental Working Group (EWG) Alarm geschlagen und darauf hingewiesen, dass inzwischen laut einer Studie 97 Prozent der Amerikaner mit dieser Chemikalie vergiftet sind. Die Chemikalie wird in Sonnencremes und anderen Kosmetika als UV-Blocker eingesetzt. Sie wird unter anderem für die Unterentwicklung von Babies bei der Geburt und nachfolgend chronischer Krankheiten verantwortlich gemacht.

Dazu muss man wissen, dass UV-Filter in den USA etwas strenger gesehen werden - sie fallen unter die Arzneimittel. In der EU-Verordnung wurde für Oxybenzon im Februar 2017 die zugelassene Höchstkonzentration von 10% auf 6% reduziert.

Nur geringes allergenes und hormonelles Potential haben dagegen die folgenden, lichtstabilen Filter: 

·         Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb) 

·         Drometrizole Trisiloxane (Meroxyl XL)

·         Terephthalylidene Dicamphor Sulfonic Acid (Mexoryl SX)

·         Ethylhexyl Triazone (Uvinul T 150)

·         Butyl Methoxydibenzoylmethane (Avobenzone) (nicht photostabil)

·         Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate (Uvinul A Plus)

·         Diethylhexyl Butamido Triazone (Iscotrizinol)

·         Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid (Enzulisol) [4]

Kombinierte (sog. synthetisch) chemisch-physikalische Filter sind z.B.:  

·         Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (nano)

·         Tris-Biphenyl Triazine (nano)

Also wenn schon Sonnenschutz , dann sollten es immer die klassischen physikalischen Filter (im Nicht- Nano-Bereich) sein.

Bevor ihr ein Produkt kauft empfehlen wir euch weiterführende Informationen auf Informationsplattformen wie Codecheck oder Kosmetikanalyse einzuholen. Dort findet ihr in aller Regel recht nützliche Informationen zu jedem einzelnen Inhaltsstoff. 

Lichtschutzfilter: wo kommen sie vor?

Lichtschutzfilter sind schon längst nicht mehr auf ausgewiesene Sonnenschutzprodukte beschränkt. Sie werden mittlerweile auch fast jedem Tagespflege- und dekorativem Produkt zugefügt. Im Schnitt enthält jedes zehnte Gesichtspflege-Produkt einen UV-Filter, egal, ob wir es im Sommer oder Winter, drinnen oder draußen nutzen. 

Aber auch 

·         Lippenstifte 

·         Parfüms

·         Flüssigseifen

·         Duschgele

·         Shampoos

enthalten mittlerweile Filter, insbesondere, wenn sie in durchsichtigen Verpackungen angeboten werden. Dadurch sollen die Farb- und Duftstoffe trotz Lichtkontakt stabil bleiben.

Quellen: (divers)

1) http://www.symptome.ch/blog/schadet-sonnenlicht/

Falls Ihr Fragen habt stehen unsere Fach-Kosmetikerinnnen und wir Euch wie immer gern zur Verfügung.

Eure Alexandra

 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

13April

SHINING STAR - neues Niacinamid Intensivserum

Niacinamid - der kosmetische Wunderwirkstoff für schöne, glatte und strahlende Haut

SHININGstarV2SHINNG STAR Intensivserum lässt fahle Haut erstrahlen

Mit SHINING STAR haben wir ein weiteres Superserum lanciert - es enthält eine außergewöhnlich hohe 12% Niacinamid Einsatzkonzentration für einen sichtbar ebenmäßig und strahlend perfekten Teint.

Dieses Niacinamid Intensiv-Serum ist parfümölfrei, konservierungsmittelfrei und zu 100 % vegan.

Niacinamid (Vitamin B3) zählt zu den interessantesten kosmetischen Anti-Aging-Wirkstoffen überhaupt, dessen Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien gut belegt ist. Laut der Gesellschaft für Dermopharmazie e.V. werden neben dem Niacinamid (Konzentration 5%) vor allem ja die Vitamine A, C und E, Alpha-Liponsäure, Polypeptide, Ceramide, Hyaluronsäure (niedermolekular), DMAE (Konzentration 3%) sowie Phytohormone als Anti-Aging-Substanzen mit wissenschaftlichen - durch in-vivo-Studien - belegten Wirksamkeitsnachweisen genannt.

Niacinamid soll ab einer Einsatzkonzentration von 5% zu einer Milderung von Hyperpigmentierung und Hautrötungen beitragen, feine Linien und Fältchen signifikant reduzieren und die Hautelastizität verbessern.

SHINING STAR NIACINAMID 12% Intensiv-Serum 

Mit „Shining Star“ haben wir ein weiteres absolutes Top-Serum im kosmetischen Markt kreiert - es enthält eine außergewöhnlich hohe 12% Niacinamid-Einsatzkonzentration. Man kann fast zusehen wie sich das Hautbild glättet und den Teint zunehmend verbessert. 

Der Superwirkstoff Niacinamid vereint viele Vorteile:

> Niacinamid hat einerseits eine ausgeprägt aufhellende Wirkung und ist daher zum Einsatz bei Hyperpigmentierung, Hautrötung oder auch einer Gelbverfärbung der Haut geeignet.

> Daneben hat Niacinamid eine antiseptische Wirkung bei Entzündungen und kann beispielsweise auch bei einer Akne-Behandlung mit eingesetzt werden.

> Als Drittes ist Niaciamid aber deshalb sehr interessant, weil es die Anregung der mikrokapillaren Strukturen unterstützt und zu einer erhöhten Versorgung mit Sauerstoff beiträgt - ohne Niacinamid ist die Zellatmung nicht möglich. Die verbesserte Zellatmung ist quasi sichtbar, sie verhilft zu einem sich schnell verfeinernden Hautbild und sofort frisch strahlenden Haut-Teint. Auch kleine Fältchen oder auch Aschwellungen im Gesicht werden im Nu reduziert.

NIACINAMID - unser geheimer Superstar

Niacinamid zählt in der Age Attraction Fachkosmetik schon seit langem zu unseren „geheimen Superstars“ unter den Anti-Aging-Wirkstoffen. Unsere Age Attraction Fachkosmetikerinnen und wir setzen das Niacinamid sehr vielseitig bei unseren Meso-Laser-Therapie-Behandlungen ein.

Niacinamid ist selbst bei höchsten Einsatzkonzentrationen - im Gegensatz zu etwa Vitamin A - kaum hautirritierend und aufgrund des geringen Molekulargewichtes auch ideal zum Einbringen in tiefere Hautschichten geeignet.

In unseren in-vivo-Feldstudien für die apparative Fachkosmetik konnten wir das Penetrationsverhalten von Niacinamid unter die Haut sehr gut beobachten und erfolgreich unter Beweis stellen.

SHINING STAR - MUST HAVE

Nach unseren Testergebnissen können wir zu Recht sagen, dass euch mit SHINING STAR ein wirkliches Super-Serum erwartet, welches euch viel Freude und Strahlkraft bereiten wird. Ihr solltet das Serum unbedingt mal ausprobieren.

Falls Ihr Fragen habt stehen unsere Fach-Kosmetikerinnnen und wir Euch wie immer gern zur Verfügung.

Eure Alexandra

 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

14März

Clean Cosmeceuticals

Clean Cosmetics - der Pflegetrend für Hautgesundheit

clean cosmeceuticalsNicht alle Beauty-Trends kommen aus den USA.  Unter Clean Cosmetics (abgekürzt auch CC.) bzw. in den USA auch als „Safe Cosmetics“ werden Produkte bezeichnet, die auf bedenkliche, kritische, oder potentiell gefährliche Inhaltsstoffe verzichten wollen. Keine Frage dass im Zeitalter einer erhöhten Umweltbelastung, zunehmender Allergien, Hautstörungen und Hauterkrankungen (bis hin zu Krebs) sowie genetischer Einflüsse ein zunehmend erhöhtes Bewusstsein bei den Hautpflegeprodukten mehr und mehr in den Fokus aufgeklärter Verbraucher rückt. 

Bei Kosmetikprodukten gelten meist folgende Inhaltsstoffe als kritisch oder bedenklich: Parabene, Silikonöle, Paraffine, Mineralöle, Mineralwachse, PEG’s und chemische Duftstoffe. 

Was als „bedenklich“ gilt und was nicht wird von Herstellern und Fachleuten auf unterschiedlichen Seiten oft unterschiedlich bewertet - man kann fast sagen ein Meinungsstreit je nach Interessensvertretung gegenüber einer evidenzbasierten Überzeugung. 

Wie man sieht ist der Pflegetrend allerdings nicht neu, bei genauer Betrachtung geht es im Wesentlichen um einen höherwertigeren Hautpflegestandard wie er in der Fachkosmetik - wie etwa bei unseren Kosmetikerinnen schon seit über 10 Jahren - etabliert ist und so langsam auch in der Industriekosmetik in das Bewusstsein dringt. 

Clean Cosmetics - die Hautgesundheit als Zielsetzung 

Betrachtet man die genannten Inhaltstoffe etwas näher, lässt sich feststellen die betreffenden Inhaltsstoffe einerseits durchaus einen „gewissen kosmetischen Zweck“ erfüllen. Die besagten Stoffe werden meist eingesetzt da sie vergleichsweise „billig“ in der Herstellung sind, aus einer Hautpflege orientierten Betrachtung sind sie aber eher minderwertig bzw. auch potentiell gefährlich. 

In aller Kürze geht es bei den betreffenden Inhaltsstoffgruppen um Folgendes:

Parabene:  Parabene sind in Kosmetika beliebte Konservierungsstoffe, sie hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen, schützen das Kosmetikprodukt vor Verkeimung und verlängern somit die Haltbarkeit. Parabene finden sich oft in Creme-Tiegeln die gegenüber Airless-Spendern ein höheres Verkeimungsrisiko aufweisen. Aus Verbrauchersicht sind Parabene jedoch in Misskredit geraten, da sie als „potentiell“ krebserregend gelten.

Silikone / Mineralöle/Paraffine: Die Stoffe „fühlen“ sich auf der Haut zunächst recht angenehm an, sie legen sich wie ein luftdichter Film auf die Haut - der „Okklusiveffekt“ wirkt gefühlt befeuchtend. Das Problem dabei ist, dass die Haut darunter ihre natürliche Wasserausgleichsfunktion verliert und beginnt auszutrocknen. Die Folge: Ein noch stärkeres Nachcremen ist erforderlich, was auf lange Sicht die Barriereschicht der Haut schädigt. Bei Silikonen muss man zudem sehen, dass Silikone biologisch nicht abbaubar sind und damit höchst umweltproblematisch sind.

PEG’s: PEG’s werden synthetisch hergestellt und werden in den Kosmetika sehr vielseitig eingesetzt. Der Einsatz gilt mitunter deshalb als bedenklich, weil sie als sogenannte Hilfsstoffe die Membranfunktion der Haut schädigen und sie so durchlässig für Schadstoffe machen. Auch ein gewisser „Auswascheffekt“ ist bekannt, das heißt mit dem abendlichen Abtragen der Cremes werden hauteigenen Fette und Lipide mit abgetragen - die Haut trocknet ohne Pflege weiter aus, die empfindliche Hautbarriere wird zunehmend gestört .

Für den interessierten Leser haben wir anbei noch ein paar Links zum Verbraucherportal Kosmetikanalyse (einer Initiative der Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit), unter der betreffende Studien, Fachliteratur und Stellungnahmen zusammengetragen sind. Auch unser Age Attraction Produkte sind bei Kosmetikanalyse gelistet.

> zu Mineralöle: http://skin.li/746592b8
> zu Silikonöle: http://skin.li/d2026f81
> zu Parabene: http://skin.li/b79dfd3a
> zu Parfum: http://skin.li/48ce74b8

Clean Cosmetics - der Kernpunkt und das Problem im Wesentlichen

Viele Kosmetikhersteller (vor allem auch aus den USA), Fachexperten, Meinungsbilder in den Medien wie auch Dermatologen sehen die betreffenden Inhaltsstoffe oft weniger problematisch und  berufen sich in der Beurteilung von Gefährdungen für die Gesundheit auf den Stand der Wissenschaft und den Einschätzungen der für die Risikobewertung zu Kosmetika vorstehenden Institute. 

Im Kern gibt es zwei gravierende Problemfelder:

  1. Der ursächliche Zusammenhang ist wissenschaftlich meist nicht ganz eindeutig 
Beispiel Parabene: Bei Parabenen ist es beispielsweise so, dass auch wenn Parabene im Tumorgewebe von Brustkrebskranken nachweisbar sind, ein ursächlicher Zusammenhang - also die karzinogene Wirkung der Parabene - an verantwortliche Stelle (beispielsweise BfR: Stand 2004) als nicht gegeben betrachtet wird. 

Gewiss ist es so, dass ein einzelner Stoff meist nicht in dem Maße „toxisch“ sind, dass er unmittelbar zu einer Zellzerstörung im Sinne der wissenschaftlichen Definition führt. Vielmehr handelt es sich mehr „schleichende“ Entwicklungen und langfristige Vorgänge, die einen rein wissenschaftlich ausgelegten Kausalzusammenhang schon vom Ansatz her schwierig machen. Die Nichtnachweisbarkeit ist allerdings auch kein gesicherter Beleg für die Richtigkeit des Nicht-Zusammenhangs. 

  1. Interaktivität der verschiedenen Stoffe

Hinzu kommt das aus unserer Sicht aber noch viel größere Problem, dass nämlich die mögliche Interaktivität der einzelnen Schadstoffe kaum beachtet wird bzw. in der wissenschaftlichen Methodik systematisch auch gar nicht berücksichtigt wird - hier geht es meist nur um eine isolierte Betrachtungsweise. Diesen Sachverhalt moniert beispielsweise eine neuere Studie zu den Parabenen aus Berkeley (Dale Leitman, Okt. 2015) wonach unter Berücksichtigung möglicher Interaktivitäten auch bereits kleinere Dosen ausreichend sein können um einen schädlichen Einfluss zu nehmen.

Erschwerend kommt dabei hinzu, dass in der gesamten Zusatzstoffindustrie es Tausende von Soffen gibt die toxisch bzw. in der Auswirkung auf die Genetik weitestgehend unerforscht sind, obwohl sie seit vielen Jahren im Einsatz sind. Als für die Kosmetik besonders kritisch gilt beispielsweise das Zusammenwirken von PEG’s mit Sonnenschutzpartikeln die beim Schwitzen als chemische Reaktion über die PEG’s möglicherweise in die Haut eindringen können. Auch chemische Duftstoffe sehen wir als kritisch an, die meisten davon haben giftige Komponenten die im Kontakt mit Schweiß zerfallen und in den Körper eindringen können.

Was in dem Kontext im Übrigen auch noch ganz interessant ist, sind die ähnlichen Schlussfolgerungen und Erkenntnisse in der Lebensmittelbranche. Die zulässigen Pestizidgrenzen auf den Lebensmitteln werden immer nur im Einzelnen bemessen. Forscher und Wissenschaftlicher warnen auch hier schon seit langem, dass das Problem eher darin besteht, dass unser Körper zwar mit einigen wenigen Belastungsstoffen umgehen kann, dass größere Problem aber in dem Verbund der Pestizid-Komplexe besteht, auf die unser Körper nicht ausgerichtet ist. 

Was können Sie tun - unsere Empfehlung

Die gute Nachricht vorab , Clean Cosmetics-Produkte gibt es in der Fachkosmetik schon seit langem – wie etwa bei unseren Fachkosmetikerinnen und uns. Clean Cosmetics ist kein weiterer ÖKO-Begriff, vielmehr geht es um einen höheren Hautpflegestandard mit naturnahen, hautidentischen und hautverträglichen Inhaltsstoffen - ohne jedoch hautbelastende Inhaltsstoffe zu verwenden. An der Clean Cosmetics- Philosophie wird auch recht deutlich, welchen wichtigen Einfluss die Rohstoff-Qualität und deren Reinheit auf das langfristige Hautpflegeergebnis und der Gesunderhaltung der Haut nehmen - es kommt auf jeden einzelnen Inhaltsstoff an.

Was noch ganz wichtig ist - Clean Cosmetics allein steht noch nicht für eine höhere Anti-Aging-Wirksamkeit. Clean Cosmetics und eine hohe Anti-Aging-Wirksamkeit sinnvoll zu vereinen war und ist die Zielsetzung und Philosophie von Age Attraction. 

Für alle die uns noch nicht kennen, probiert uns gerne mal aus. Den größten WOW-Effekt als Hauterlebnis dürftet Ihr beim Umstellen von einer herkömmlichen Kosmetik auf unsere Fachkosmetik sehen -  Ihr solltet Euch dafür aber ca. 4 Wochen Zeit nehmen, damit sich die Haut an die natürliche und hautidentische Pflegwirkung gewöhnt. Wir sind sicher, dass ihr unsere Pflege danach nicht mehr missen wollt. 

Für weiterführende Informationen und Rückfragen stehe ich Euch wie immer gern zur Verfügung

Eure Alexandra

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

21März

Kosmetik von Age Atttraction - Beste Qualität, reich an Wirkstoffen

Warum Age Attraction Produkte halten was sie versprechen

Marina Jagemann Signet 2017Age Attraction zählt zu den Preferred Products bei Marina Jagemann. Lesen Sie hier was das Besondere an Age Attraction ist und warum  Age Attraction Produkte halten was sie versprechen...

Marina Jagemann - The Blogazine for Anti-Aging and Aesthetic Medicine

Eure Alexandra

 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

26Januar

Grüne Grenzgänger in der Kosmetik

Die Natur als Vorbild - die Zutaten aus dem Labor

Hightech NaturAnti Aging Kosmetik, welche neben einem Großteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen ein wenig „Chemie“ - also im Labor hergestellte synthetische Wirksubstanzen - beinhaltet, wird zunehmend populär. Aber bedeuten „synthetisch/chemische“ Inhalte gleichzeitig, dass das Produkt schlecht(er) ist? Die Antwort hierauf ist ein klares Nein! Ganz im Gegenteil. Möchte man qualitativ hochwertige Produkte, welche eine sichtbare Veränderung des Hautbildes hervorrufen, ist der Verzicht auf die im Labor erzeugten Hightech-Wirkstoffe heutzutage kaum möglich.

Oft verbirgt sich hinter der eingesetzten Chemie ganz einfach wissenschaftliche Sachkenntnis. Viele Beauty-Hersteller, darunter auch wir, versuchen die Vorteile aus dem einzigartigen Reservoir der Natur mit der wissenschaftlichen Forschung sinnvoll zu vereinen - umein optimiertes Ergebnis für Sie und Ihre Haut zu ermöglichen. Daraus entstehen die sogenannten „grünen Grenzgänger“, welche einen Großteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen beinhalten, jedoch auch synthetisch/chemische Bestandteile mit einsetzen. Diese Mischprodukte zeichnet eine deutlich höhere Anti-Aging Wirksamkeit aus, wie sie auf rein pflanzlicher Basis aufgebaute Produkte in aller Regel gar nicht erreichen können. 

Um also eine höhere Wirksamkeit zu erzielen sind biotechnisch hergestellte Wirkstoffe aus dem Labor unverzichtbar, denn erst die vernünftige Mischung zwischen Naturkraft und Laborwissenschaft macht den Unterschied. Im Versuch die Hautalterung überhaupt ein wenig aufzuhalten, benötigt unsere Haut vor allem essentielle Vitamine, Aminosäuren, Peptide und Antioxidantien. Prinzipiell ist es unerheblich ob Substanzen natürlichen oder synthetischen Ursprungs sind, es kommt einzig und allein auf deren Wirkung, Reinheit und Qualität an. Dass alle natürlichen Substanzen gut verträglich, alle synthetischen Substanzen dagegen schädlich sind, ist ein weit verbreiteter falscher (!) Mythos. Die Natur hat in der Entdeckung besonders hautschonender Substanzen ihren Millionen Jahre währenden Vorsprung der Evolution, weshalb gerade für Kosmetika besonders häufig auf Naturstoffe als Grundlage zurückgegriffen wird. Es können jedoch mittlerweile auch solch natürliche Substanzen in chemischen Laboratorien mit gegenüber der Natur bei weitem übertreffender Reinheit hergestellt werden.

Peptide und Polypeptide gehören zu den neueren Wirkstoffen, die in Kosmetikprodukten zu finden sind - wie wir sie auch verwenden. Durch Tests an kultivierten Hautzellen (in-vitro-Tests) hat man die Wirkung von Peptiden nachgewiesen. Inzwischen werden solche Tests von einigen Firmen systematisch durchgeführt, um neue Peptide mit Wirksamkeit in verschiedene Richtungen zu erforschen. Die Anzahl der verschiedenen Peptide ist groß und sie wächst ständig. Allen gemeinsam ist, dass sie aus Aminosäuren bestehen, den Bausteinen aller Organismen, aus denen auch Proteine und Enzyme aufgebaut sind. Wir haben mit Peptiden nur die besten Erfahrungen sammeln können und möchten sie in unserer „naturnahen Hightech-Kosmetik“ gewiss nicht missen. Ebenso verhält es sich mit dem Hyaluron - es handelt sich bei uns um einen im Labor hergestellten synthetischen Wirkstoff, somit quasi „chemisch“. Möchte man eine höhere Anti-Aging-Wirksamkeit, wie es z.B. gerade das niedermolekulare Hyaluron ermöglicht, kann man auf die synthetische Variante dieses „natürlichen“ Inhaltsstoffes schlichtweg nicht verzichten. Wir würden gewiss nicht lieber auf die tierische Alternative aus Hahnenkämen zurückgreifen! Auch die pflanzliche Variante beim Hyaluron ist bestenfalls ein guter Feuchtigkeitsspender.

Chemie ist also nicht gleich Chemie - hier muss man GUTES von WENIGER GUTEM unterscheiden. Das ist oft nicht einfach! Aus unserer Sicht sind die „synthetischen Beigaben“ vor allem in der Wirkkomposition unserer Formulierungen ein wichtiger Bestandteil, während wir bei den hautpflegenden Komponenten mehr auf die pflanzliche Basis setzen und somit auf die aus dermatologischer Sicht weniger empfehlenswerten industriellen Stoffe - wie vor allem die synthetischen Feuchtmacher PEG, Mineralöl-Derivate, Silikone, synthetische Farbstoffe und vieles mehr - allesamt verzichten können.

Um sich im Kosmetikdschungel besser zurecht zu finden, greifen viele Verbraucher auf Kosmetikbewertungsportale wie Kosmetikanalyse.de oder codecheck.ch zu. Diese Portale sind ausgesprochen hilfreich und empfehlenswert, um auf „dermatologisch“ bzw. auch „ökologisch“ bedenkliche Stoffe auf Seiten der Kosmetikhersteller hinzuweisen. Weniger gut abgebildet (da auch schwieriger) werden dabei die eigentlichen Wirkkomposition von Kosmetikprodukten, zumal beispielsweise höhere Einsatzkonzentration von effektiven Wirkstoffen naturgemäß immer etwas gegen die Hautverträglichkeit gehen müssen. Man sollte dies also wissen, für reine Naturprodukte ist es relativ einfach, z.B. durch die Aneinanderreihung sehr vieler einfacher Naturstoffe, eine hohe positive Bewertung zu erlangen. Was bringt jedoch eine gute Bewertung aufgrund der Inhaltsstoffe, wenn das Produkt dann nicht das erwartete Ergebnis hervorruft?

Vor diesem Hintergrund können wir nur empfehlen immer etwas genauer hinzusehen und zu differenzieren. Mit den Worten „Natur“ und „Natürlich“ und damit weiter verbunden Begrifflichkeiten und Vorstellungen einer heilen Welt wird leider auch etwas „Augenwischerei“ betrieben. Gerade in Zeiten derr zunehmend weltweiten Umweltbelastung mit langen Transportwegen ist die Kontaminierung der Inhaltsstoffe - falls womöglich noch aus undurchsichtiger Quelle - mit Pflanzenschutzmitteln oder gar Schwermetallen ein zunehmend gravierendes Thema. Dieser wichtige Punkt ist vielen Verbrauchern oft gar nicht bewusst.

Ob Naturkosmetik, konventionelle Kosmetik oder wie auch immer gearteter Grenzgänger - das Wichtigste ist und bleibt die Qualität der eingesetzten Rohstoffe und die für das jeweilige Anwenderziel hin sinnhaft und dermatologisch verantwortungsvoll zusammengeführte Komposition. 

Falls Ihr Fragen habt bitte gerne.

Eure Alexandra

 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

19November

Palmöl - ein guter Pflegewirkstoff aus der Natur

Palmöl - das Multitalent für schöne Haut

Palml Blog BeitragDer Rohstoff Palmöl gerät als kosmetischer Inhaltsstoff immer wieder in den Fokus - dabei sind es vielmehr die zu hinterfragenden Anbaumethoden als der an sich gute Rohstoff selbst. In der Tat wurden in den letzten Jahren viele Pflanzen des Regenwaldes abgeholzt um genug Ölpalmen pflanzen zu können. Somit trug die Gewinnung von Palmöl viel zu der negativen Veränderung des Klimas mit bei.

Für den massiven Anbau von Palmöl verantwortlich ist die Kosmetikbranche allerdings nur in einem geringeren Maße. Allein 41 Prozent fließen in die Herstellung von Biodiesel, welches gleichzeitig auch den größten Anteil ausmacht. 33 Prozent wird für die Herstellung von Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Margarine verwendet. Nur 17 Prozent des Ertrages werden für die Produktion von Pharmazie-, Kosmetik- und die Reinigungsbranche genutzt. 

Einsatz von Palmöl in der Kosmetik - ein Frage der Nachhaltigkeit

In der Kosmetik ist Palmöl ein wichtiger, da qualitativ sehr hochwertiger Rohstoff. Das pflegende Palmöl wird beispielsweise eingesetzt um Mineralöle zu ersetzen. Mit seinen vielen Omega- Fettsäuren ist es hautglättend und kann unterstützend dazu beitragen aufgrund seiner vielen Vitamine  Zellschäden mit zu reparieren. 

In der Diskussion steht zurecht die Nachhaltigkeit der Bezugsquelle für diesen und auch andere Rohstoffe. Ein Thema welches insgesamt an Bedeutung gewinnt, denn umweltbewusste Verbraucher legen Wert darauf zu wissen, aus welcher Quelle ihre Firmen/Hersteller ihre Rohstoffe beziehen. 

Zertifiziertes Palmöl - Nachhaltigkeit der Bezugsquelle 

Gerage deshalb verwendet Age Attraction und natürlich viele weitere umweltbewußte Unternehmen ein zertifziertes Palmöl aus nachhaltiger Quelle

Bewertungsportale wie Codecheck weisen bisher noch undifferenziert nur auf das mögliche Vorhandensein von Palmöl innerhalb verschiedener Inhaltsstoffe hin. Hierbei spielt es bisher keine Rolle, ob das Palmöl aus zertifizierter Quelle angebaut wurde oder nicht - bedauerlicherweise ist diese Vorgehensweise zu pauschal.

Laut einer neuen Studie von WWF ist der Verzicht auf Palmöl aber auch keine Lösung. In den Hintergrund gerät dabei, dass der Anbau von anderen Produkten, welche das Palmöl ersetzen sollen, durchaus noch schädlicher und schlechter für die Umwelt sind. Im Gegensatz zu anderen Pflanzenölen liefert Palmöl den höchsten Ertrag.

Unser Fazit - Kennzeichnung der Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Verbraucher und Unternehmen müssen gemeinsam insgesamt mehr Wert auf die Bezugsquellen der Rohstoffe und deren Nachhaltigkeit legen. Als kleinerer, aber gerade umweltbewusster Kosmetikhersteller wollen wir mit unseren Produkten und Rohstoffen der ökologischen Verantwortung gerecht werden - nicht nur im Hinblick auf den Rohstoff Palmöl.

Konsumenten sollten stärker auf zertifiziertes Palmöl achten, auch durch eine geänderte Nachfrage nach Schokolade, Eiscremes, Fertiggerichten, Süß- oder Knabberwaren sowie Fleisch ließe sich der Palmölverbrauch signifikant reduzieren. Zudem sollte in Biokraftstoffen das Palmöl keine Verwendung mehr finden.

 

Quellen:

http://www.palm-oel.info 

http://www.codecheck.info


Falls Ihr Fragen habt bitte gerne.

Eure Alexandra

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

05November

Layering - der Beauty-Trend aus Japan

Kosmetik Layering - Schönheitsritual aus Japan

Mit Faszination blicken wir immer wieder auf die Schönheitsgeheimnisse und Rituale in Japan - dem Land des Lächelns und Frauen mit fast schon "ebenmäßigen Porzellanteints". In Sachen Beauty und Hautpflege scheint es, als wären die Japanerinnen unserer Zeit schon immer ein wenig voraus. In Japan wird das Layering schon sehr lange praktiziert, nun ist der Beauty-Trend auch bei uns angekommen. 

Das Beauty Layering - ein Pflege-Ritual mehr als Cremen 

In Japan steht das tägliche Pflegeritual an erster Stelle. Das Layering ist dabei eine vielschichtige Zeremonie mit der Japanerinnen Ihre Haut verwöhnen. Das Besondere am Layering ist, dass mehrere Produkte in einer bestimmten Abfolge in „Schichten“ aufgetragen werden, und überdies is es auch die besondere Art des „wie" sie aufgetragen werden. So werden die Produkte nicht nur „gecremt“ , sie werden vielmehr getupft, gedrückt, geklopft und massiert.

Dies regt die Durchblutung an und fördert eine bessere Aufnahme der Produkte. Das tolle am Layering ist, dass ihr gezielt die Produkte dort einarbeiten könnt wo Ihr Sie braucht und dass ihr durch Spezialprodukte in einem Schichtsystem auch eine wesentlich höhere Wirkstoff-Konzentration erreichen könnt. Das Schöne daran ist zudem, dass das Layering ein Ritual ist, dass nicht nur viel Freude macht sondern eine kleine Auszeit bedeutet.

Layering mit Age Attraction

Ich persönlich layere eigentlich schon sehr lange ohne dass es mir so bewusst war. Vielleicht ist dies ja das Geheimnis meines doch recht gut erhaltenen Hautbildes? Sicher nicht nur, aber viel Pflege schadet nicht. Ich hatte vor vielen Jahren bei einer Fortbildung unter dem Motto „Klopfen statt Liften“ interessanterweise genau diese Methode kennengelernt - und wie sollte es anders sein - es war eine asiatische Schulungsleiterin, die diese Hautpflege-Methode lehrte. 

Im folgenden will ich Euch einige Anregungen und Prozeduren geben, wie Ihr mit Age Attraction ein Layering durchführen könnt, bei dem verschiedene Produkte miteinander kombiniert und geschichtet werden. Es zeigt wie sich dieses Pflegeritual mit unterschiedlichen Spezialpflegen doch sehr wesentlich von den hierzulande oft angewandten Multitasking-Produkten, wie BB, CC, DD Cremes etc. unterscheidet.


Morgens-Layering

Los geht es mit unserem milden Reinigungsschaum Pure Face. Um das Erlebnis des seidenweichen Schaums (aus rein pflanzlichen Tensiden) noch schöner zu machen, könnt Ihr ihn mit ein paar Tropfen eines unserer Spa-Bio-Öle anreichern. Viele Layerinnen starten Ihr Pflegeritual auch mit einem Double-Cleansing. Hier wird die Haut zuerst mit Öl und einer leichten Massage angeregt und anschließend mit dem Schaum gründlich gereinigt. Zum Einsatz kommen hier gerne kleine Mikrofaser-Schwämmchen um die Durchblutung zusätzlich anzuregen.

Nun ist es Zeit für eine Ampulle bzw. eine flüssiges Power Serum, z.B. das Youthing Elixir Vitamin C Serum. Dieses wird sanft mit der ganzen Handfläche „eingedrückt“ . Anschließend kommt ein Spezial Serum, entweder das Youth Wonder oder Magic Wrinkle Stop, auf die Haut. Das Fluid wird beginnend mit der Augenpartie, dann der Mundpartie und der Nasolabialfalten sanft im ganzen Gesicht eingeklopft. Hier darf ruhig mit 2 - 3 Fingern kräftig von innen nach außen geklopft werden. Wer will kann nun noch unser Hyaluron Serum eindrücken/klopfen und zum guten Schluss kommt eine unserer Tagespflegen mit sanften Streichbewegungen auf die Haut. Als Abschluss darf noch „Klavier" gespielt werden. Das heißt ihr klopft über das gesamte Gesicht mit schnellen kräftigen Bewegungen so, als ob ihr Klavier spielen würdet.


Abends-Layering

Wir reinigen wieder besonders gründlich mit unserem Schaum und Öl und lassen uns hier nun richtig viel Zeit. Anschließend tragen wir unser PHA- Peeling 6% oder 12 % mit leicht drückenden Bewegungen mit der ganzen Handfläche großzügig auf. Dies klebt ein bisschen, daher klopfen wir nun eines unserer Seren, Youth Wonder oder Magic Wrinkle Stop, kräftig in die Haut ein.

Anschließend darf eine reichhaltige Creme (Diamond Dream) gemischt mit Öl nicht fehlen. Diese wird nun noch einmassiert. So kann sich die Haut über Nacht bestens regenerieren. Ihr werdet begeistert sein, wie strahlend ihr am nächsten morgen ausseht. Das „Klavierspiel" am Schluss darf auch hier nicht fehlen. 

Vergesst bitte auch nie Hals und Dekolleté - hier wird grundsätzlich nur sanft massiert. Hier empfehle ich alle Pflegeprodukte immer großzügig mit auszustreichen. Als  Zusatzpflege ist eines der Bio-Öle, das sind kleine Wirkstoffbomben ohne Konservierung, ganz besonders gut für diese empfindliche Partie geeignet. Auch die Brust kann/soll damit geölt werden.

Mit dem Layering könnt ihr Euch den perfekten Beauty-Cocktail zusammenstellen, ein Mix aus Ampullen, Seren, Ölen und Cremen - individuell abgestimmt auf Euren Hauttyp.


Lohnt sich der ganze Aufwand? Ja!

Ich kann Euch nicht allen den schönen ebenmäßigen Porzellanteint der Japanerinnen versprechen, aber ein festeres, strahlenderes Hautbild allemal. Allein die tägliche Anregung der Durchblutung und Stimulation der Lymphe wirken sich schon positiv aus. Wenn das noch mit hochwirksamen und hochdosierten Spezial-Produkten passiert kann es nichts Besseres geben. Die Haut wird sich straffen, die Poren verfeinern, das Hautbild ebenmäßiger.


Das Phänomen „überpflegte Haut“ - eher eine falsche Pflege 

Keine Angst haben solltet ihr vor einer „überpflegten“ Haut. Dieses oft genannte Phänomen gibt es an sich nicht, zumindest wenn es um eine richtige Hautpflege mit hochwertigen Pflegeprodukten geht kann man davon eigentlich nie genug einsetzen. 

Gewiss können Hautirritationen, gerade bei der sensiblen Haut, durch Unvertäglichkeiten gegen bestimme Stoffe oder Pflegefehler entstehen, beispielsweise durch eine zu hohe Vitamin A- Dosierung, aggressive Fruchtsäuren, schlechte Inhaltsstoffe oder auch durch den dauerhaften Einsatz von chemischen Lichtschutzfiltern. Auch die Entstehung der perioralen Dermatits wird ja gerne mal auf "zu viel Pflege“ zurückgeführt. Ich gehe mittlerweile aber davon aus, dass diese auch eher andere Ursachen hat.

Ich bin also durchaus überzeugt davon, dass dieses wohltuende Layering-Ritual, vorausgesetzt es wird regelmäßig angewandt, wirklich kleine Wunder vollbringen kann. Am Anfang kann das Klopfen zwar ein wenig anstrengend sein - aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. In Sachen Hautpflege geht langfristig sicher nichts über ein tägliches Pflegeritual und dem "sich Zeit für sich“ zu nehmen. Hautpflege ist einfach mehr als nur Cremen. 

Probiert das Layering also ruhig mal aus !

Ich wünsche Euch viel Spaß und Freude - falls Ihr Fragen habt bitte gerne.

Eure Alexandra

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hautpflege

23Oktober

Botanisches Hyaluron - ein Bluff

Botanische bzw. pflanzliche Hyaluronsäure- bei Weitem kein biotechnisches Hyaluron

Noch weitgehend unbemerkt preisen einige Kosmetikhersteller das „botanische" oder "pflanzliche Hyaluron“ als eine Alternative zum echten Hyaluron an. Was zunächst ansprechend klingt, entpuppt sich bei genauem Hinsehen eher als „Etikettenschwindel“. Unter dem Zusatz „botanische" bzw. "pflanzliche Hyaluronsäure“ auch unter den INCIs werden speziell preisgünstige Hyaluron-Seren und Hyaluron-Produkte angeboten, die "pflanzliche Hyaluronsäure" ist dabei nichts weniger als ein preisgünstiger pflanzlicher Feuchtigkeitsspender.

Gänzlich verschwiegen wird dabei, dass das als „botanisch/pflanzlich“ bezeichnete Hyaluron sich von dem echten NA Hyaluron (INCI: sodium hyaluronate) - dem auf Natriumsalz (NA) basierend biotechnologisch hergestellten Hyaluron - gerade in der wichtigsten Eigenschaft, nämlich der Wasserbindungskraft, doch sehr wesentlich unterscheidet. Unwissende Verbraucher können hier leicht getäuscht und in die Irre geführt werden.

Das botanische Hyaluron wird dabei oft auf Basis des pflanzlichen Rohstoffs der in Indien beheimateten Cassia Angustifolia Seed Extract gewonnen. Eine Wirkungsweise dieser Heilpflanze erkannte man bereits in frühen Jahren, u.a. wurde sie bei Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt bzw. auch zur Unterstützung der Darmentleerung durch einer Zunahme des Wassergehalts in der Magen-Darm-Passage.

Botanisches Hyaluron - gewiss keine Alternative zum biotechnologisch hergestellten NA Hyaluron

Eine dem NA Hyaluron vergleichbare Wasserbindungskraft liegt bei Weitem nicht vor. So wird in Rohstoffhersteller eigenen Vergleichsstudien beispielsweise die „botanische/pflanzliche Alternative" auf Basis der Cassia Augustifolia mit Basisrohstoffen von 5,0%/2,5% in der Aktivität im Verhältnis zu einem 0,20%/0,07% NA Hyaluron verglichen, was einem unterschiedlichen Verhältnis von dem 25 bzw. 35-fachen in der Wasserbindungskraft entspricht. 

Das Pflanzenextrakt ist vielmehr ein Feuchtigkeitsspender auf der Hautoberfläche und gewiss keine Alternative zu einem biotechnologisch hergestellten Mehrstufen-Hyaluron-Komplex. Auch die Hautpenetration des pflanzlichen Polysaccharids ist aufgrund des vergleichsweise höheren Molekulargewichts limitiert, speziell das im Anti-Aging bewährte tiefergehende niedermolekulare Hyaluron entfaltet durch die tiefergehende Penetration eine höhere Zellaktivität und wirkt - wie Studien zeigen - auch deutlich intensiver auf die Faltenbildung. 

Betrachtet man, dass eine pflanzliche Maximalkonzentration von ca. 5% lediglich einer sehr geringen Einsatzkonzentrationen von 0,2% für das NA Hyaluron entspricht, ist festzustellen, dass die Produkte gemessen an den effektiven vergleichbaren Einsatzkonzentrationen sogar recht teuer sind, zumindest im Vergleich gegenüber dem Hyaluron 3 Serum von Age Attraction.

Lasst Euch also nicht beirren und täuschen und schaut immer auf die Inhaltsstoffe, deren Qualität und Herkunft. 

Falls Ihr Fragen habt, bitte gerne.

Eure Alexandra 

Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Hyaluron

30September

Apparativ de Luxe

Apparativ de Luxe - Meso-Eelektroporation und Laserbehandlungen

Die soeben erschienene Messeausgabe 2016 des Fachmagazins Beauty Forum führt als Schwerpunkt die Rubriken Purer Luxus als exklusiver Service, kostbare Zutaten und wie Wirkstoffe wirken.

Der Fachbeitrag kommt von einer unserer Kundinnen - der Schönheitsfarm Beauty Village in Nidderau bei Frankfurt. Wir gratulieren an dieser Stelle. 

Schaut Euch also gerne mal an, wie eines der derzeit luxuriösesten Facials, das „Meso Laser Premium Treatment“ als Gesichtstreatment genau abläuft. Die Behandlung dauert 90 Minuten und vereint entspannende Elemente mit der für die ästhetische Kosmetik entwickelten Mesotherapie.

Wir haben hier die Step by Step- Anleitung der Mesoelektroporation und Laserbehandlung für Euch zur Verfügung gestellt.

>> Zum Download Apparativ de Luxe - Meso-Eelektroporation und Laserbehandlung

Viel Spaß beim Lesen, falls Ihr Fragen habt bitte gerne.

Eure Alexandra  





















Written by Alexandra Kopold-Schütz, Posted in Apparativ Meso Laser